Herzlich Willkommen 

…auf der Homepage der Grundschule an der Wümme Lauenbrück.

 

 

 

Im Brief befinden sich nun die Ergänzungen zur Notbetreuung!

 

 

 

 

Lauenbrück, den 20.04.20

 

 

 

Liebe Eltern,

 

die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Heute hat Herr Tonne die weiteren Schritte zur Schulöffnung vorgestellt. Auch Sie werden sicherlich die Pressekonferenz verfolgt haben bzw. sich bereits im Netz informiert haben. Hier eine kurze Zusammenfassung der Konferenz:

 

 

 

Folgender zeitlicher Rahmenplan ist angedacht:

 

·       Vorlaufphase: Die Schulen erhalten vom MK umfangreiche Informationen, Erlasse, Handreichungen und Zeitpläne um schulorganisatorische und pädagogische Inhalte zur Wiederaufnahme des Unterrichtes, das Lernen von zu Hause und digitale Angebote vorzubereiten

 

·       Ab dem 22.April (Mittwoch) wird verbindlich zu Hause gelernt. Dazu gehören auch angeleitete Prüfungsvorbereitungen.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sollen die Verteilung der Lernaufgaben übernehmen, die die verantwortlichen Fachlehrkräfte zusammengestellt haben. Das erfolgt elektronisch z. B. über IServ, per Mail, per Telefon oder auch postalisch. Alle Lehrkräfte sind zudem angehalten, einmal pro Woche verbindliche „Sprechstunden“ für ihre Schülerinnen und Schüler zu organisieren - per Telefon, Chat oder Videokonferenz.
Entsprechende Hinweise zu Lernzeiten, Inhalten und den Kommunikationswegen gehen den Schulen zu.

 

·       Die Prüfungen für das Abitur und die Abschlüsse des Sekundarbereiches I finden statt. Die Prüflinge gehen in ihre Schulen ab dem 27. April (Montag) und widmen sich intensiven Prüfungsvorbereitungen.
Somit besuchen zunächst die Schüler des Abiturjahrgangs sowie die Schüler der 9. und 10. Klasse der Sek I (Haupt-, Real-, Förderschulabschluss, erweiterter Sekundarabschluss I) die Schule. (Diese Information für die Eltern, die bereits ältere Kinder haben!)

 

·       Die Grundschulen öffnen nach einer Vorlaufzeit am 4. Mai (Montag) wieder schrittweise nach dem Prinzip „erst die Großen, dann die Kleinen“. Hierzu zählen die Schüler der 4. Klassen, die sich am Übergang zur weiterführenden Schule befinden.
Die Lehrkräfte werden ausschließlich „halbe Klassen oder Kurse“ unterrichten. Angaben gehen Ihnen über die Klassenlehrerinnen zu, wenn die Unterrichtspläne stehen.

 

·       Ab 11. Mai (Montag) sollen die Schüler der 12. Klassen wieder zur Schule gehen

 

·       Ab 18. Mai (Montag) können die 3. Jahrgänge in den Grundschulen und die 9. und 10. Jahrgänge der weiterführenden Schulen die Schule wieder besuchen. Dieses geschieht ebenfalls in Halbklassen.

 

 

Diese Zeitleiste gilt nur, wenn sich die Infektionszahlen nicht wieder verschlechtern. Dazu tagt die Regierung nun alle 14 Tage und bestimmt die Richtlinien neu.

 

 

 

Allgemeines:

 

Ø  Herr Tonne favorisiert eine Kombination des Lernens aus der Präsenz vor Ort in den Klassenzimmern und dem Lernen zu Hause, so dass es möglich ist, Kinder in neue Lerninhalte einzuführen, Fragen zu beantworten und Übungsaufgaben mit nach Hause zu geben.

 

Ø  Zur schrittweisen Wiedereröffnung wird es ein Hygienekonzept für die Schulen geben. Die Schulen erhalten einen Rahmenhygieneplan und der Schulträger versucht, die hygienischen Voraussetzungen vor Ort zu schaffen und dauerhaft bereitzuhalten.

 

Ø  Schüler müssen auch während des Schulwegs und des Schulbetriebs intensiv auf Hygienevorgaben achten:
à 1,5 Mindestabstand zueinander
à Prinzip der „halben Klasse“ bis zu den Sommerferien
à Pausenzeiten sollen entzerrt werden, damit möglichst viel Abstand gehalten werden kann und sich möglichst wenige zur gleichen Zeit auf dem Pausenhof befinden
à Mischung der Lerngruppen sollte vermieden und klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften ausgesetzt werden
àder Sportunterricht wird erst einmal nicht stattfinden

 

Ø  Die Notbetreuung bleibt in allen Schulen und Kitas aufrechterhalten und wird ausgeweitet.

 

Ø  Kriterien für die Aufnahme von Kindern:

 

 

 

a)Kinder, die bisher im Rahmen der Notbetreuung berücksichtigt wurden, sind weiterhin zu betreuen (auch Härtefälle).

 

 

 

b)Nach der Erweiterung der verordnungsrechtlichen Grundlage sind überdies Kinder einer Erziehungsberechtigten bzw. eines Erziehungsberechtigten, die/der in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist, aufzunehmen.

 

So können etwa die Bereiche Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung), Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung), Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel), Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie Medien und Kultur, Risiko-und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein.

 

Daher sollten auch Erziehungsberechtigte in den vorgenannten Bereichen die Möglichkeit haben, in dringenden Fällen auf die Notbetreuung in Schulen zurückzugreifen, sofern eine betriebsnotwendige Stellung gegeben ist. Dabei gilt wie für alle anderen relevanten Berufsgruppen auch, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist. Es sind vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese Priorität müssen alle Beteiligten stets im Blick behalten.

 

 

 

c)Betreuung in besonderen Härtefällen

 

Bei den besonderen Härtefällen können auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden:

 

·       drohende Kindeswohlgefährdung,

 

·       Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,

 

·       gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,

 

·       drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

 

 

 

Notbetreuungsplan in der Zeit vom 27.04.- 01.05.20 – Wie immer gilt! Rufen Sie vorher an!

Bitte bringen Sie eine Bescheinigung vom Arbeitgeber mit, dass Sie zu einer systemrelevanten Gruppe gehören und Anspruch auf die Notbetreuung haben!

 

 

 

Wochentag

7.30 – 10.30 Uhr

10.30 Uhr – 13.00 Uhr

Mo

Berndt

Opitz

Di

Opitz

Berndt

Mi

Ehlen

Meyer

Do

Berndt

Meyer

Fr

Meyer

Berndt

 

 

 

Liebe Eltern,

 

 

 

alle Lehrkräfte bemühen sich intensiv um die Lernentwicklung Ihrer Kinder - entweder in digitaler Form oder aber auch analog.

 

Weitere Lernpakete stehen bereit. Achten Sie auf Ihre Posteingänge und die Kontaktaufnahmen der Klassenlehrerinnen.

 

Von mir nun ein paar Informationen, die das weitere Schuljahr mit seinen Veranstaltungen betreffen:

 

 

 

1.     Die Projektwoche zum Thema Märchen vom 18.05.-20.05.20 wird in das nächste Schuljahr verschoben.

 

2.     Die Bundesjugendspiele im Juni werden abgesagt.

 

3.     Untersagt per Erlass sind auch alle Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgebäudes (Klassenfahrten, Ausflüge zu außerschulischen Lernorten). Was mit den Abschlussfeiern der Klassen wird, ist noch nicht geregelt.

 

4.     Die Waldspiele für die Klasse 1 und den Kindergarten werden abgesagt.

 

5.     Der Hegering für die Klassen 3 und 4 entfällt ebenso.

 

6.     Schnupperstunden der Schlaufüchse entfallen!

 

7.     Infoabend neue Klasse 1 entfällt!

 

 

 

Es tut uns sehr leid, so viele Veranstaltungen unseres sonst so bunten Schullebens zu streichen, aber die Gesundheit aller Beteiligten geht vor. Dieser Brief ist auch auf der Homepage einzusehen.

 

 

 

Bleiben Sie alle gesund!

 

Lieben Gruß

 

Kristina Muraszewski

 

(Schulleiterin)

 

                                                                                                        

Neuigkeiten:


Unsere Fahrten ins Weihnachtsmärchen - warum?

Am 4.Dezember fuhren die Klassen 1 bis 3 und am 5. Dezember die vierten Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen ins Weihnachtstheater. Doch warum finden diese Fahrten jährlich statt? Unseren Schülern/innen sowohl Literatur als auch Kultur näher zu bringen, liegt uns sehr am Herzen. Gegen Ende eines jeden Jahres, meist zur Adventszeit, organisieren wir daher für alle Klassen ein Besuch in einem Theater. Gerne werden literarische Klassiker wie zum Beispiel Wilhelm Buschs „Max und Moritz“, Grimms Märchen „Schneewittchen“ (…) o.ä. besucht. Die Geschichten und Märchen werden jeweils im Rahmen des Deutschunterrichts vor- und nachbereitet, so dass den Kindern die Inhalte der Stücke bekannt sind. Für die Kinder ist es spannend, den Unterschied zwischen eigener Phantasie beim Vorlesen und vorgespielter „Realität“ wahrzunehmen. Feinste Unterschiede zum Original bzw. Abweichungen von Texten und Handlungen werden oftmals kritisch aufgenommen und im Klassenverband diskutiert. Die Kinder kommen somit in ein Gespräch, bei dem sie argumentativ aufeinander eingehen müssen.

Das „Theaterspiel“ ist eines der ältesten Medien der Menschheit. Seit jeher dient es neben der Unterhaltung auch der Ermahnung oder Reflektion gesellschaftlicher Missstände. Leider gerät dieses Medium immer mehr in Vergessenheit und wird durch schnelllebige Medien wie z.B. Fernsehen und Kino ersetzt. Etwas dieses jahrhundertealten Kulturgutes zu wahren, ist unser Ziel.  

Adventsbasar in der Fintauschule

Am 30. November fand in der Fintauschule der gemeinsame Adventsbasar der Grundschulen Lauenbrück, Fintel und der Oberschule statt. An den beiden Tagen zuvor wurde in der Grundschule - in den meisten Klassen mit Hilfe vieler Eltern - fleißig für den Verkauf gebastelt und gewerkelt. In allen Klassen entstanden tolle Produkte - Weihnachtskarten, Kerzenstände, Dekorationsartikel, Gebäck und kleine Geschenke. Die neuen Nähmaschinen wurden ebenfalls eingeweiht bei der Produktion wiederverwendbarer Einkaufsbeutel für Obst. Der Förderverein organisierte einen Kaffee- und Kuchenverkauf und alle Klassen verkauften ihre vielseitigen Produkte an hübsch geschmückten Verkaufsständen. 

Hier einige Eindrücke des Basars: 

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Apfelbaumeinpflanzung

Bereits seit einigen Jahren erhalten alle unsere Erstklässler zur Einschulung einen Apfelbaum, der von der Gemeinde Lauenbrück gespendet wird. Im Unterricht werden der Aufbau und die Nutzung von Apfel und Apfelbaum auch theoretisch behandelt, 

In einer kleinen Zeremonie wurden am 14. November die Obstgehölze übergeben: Gemeinsam gingen die ersten Klassen durch den Schulwald zur Streuobstwiese, auf der alle Bäume gepflanzt werden, die in privaten Gärten keinen Platz finden. Die restlichen Apfelbäume

wurden den Eltern auf dem Schulhof übergeben und sollen nun die Kinder und Erwachsenen zu Hause erfreuen. 

In den nächsten Schuljahren wird ein Besuch der Apfelbaumwiese immer wieder zum Unterricht gehören - Apfelnaschen inklusive! 

 

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